Die Waldaktie – Deutschland

Ein neues Vergütungssystem für den Klimaschutz, bei dem Akteure (vor allem Tourist*innen) ihre (Ferien-) CO2-Emissionen durch die Bezahlung (Kauf) von „Waldaktien“ kompensieren können. Eine „Waldaktie“ entspricht einer zertifizierten Zahlung von 10 Euro für die Baumpflege auf einer Fläche von 5 Quadratmetern in einem „Klimawald“. Die Käufer können die Bäume auch selbst pflanzen. Die im Rahmen der Zahlungen erbrachten Dienstleistungen umfassen neben den Klimadienstleistungen (freiwilliger Kohlenstoffmarkt) auch die biologische Vielfalt und Wasserqualität. Darüber hinaus ist die Waldaktie ein Bildungsinstrument (Bildung für nachhaltige Entwicklung), um Nicht-Fachleuten die Ökosystemleistungen des Waldes zu erklären.

Es kann von Unternehmen genutzt werden, um ihre Produkte attraktiver zu machen. Hauptinitiator und Verantwortlicher für das Management der „Waldaktie” ist der Leiter der Abteilung für Ökosystemleistungen und Umweltbildung des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die ursprüngliche Innovation wurde von zwei weiteren Förderern unterstützt, nämlich der Forstverwaltung Mecklenburg-Vorpommern und dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Die Innovation dient dazu, dieses Finanzierungsinstrument weiterzuentwickeln.

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